Gildehus

Seit Beginn der Flensburger Knudsgilde im Jahre 1170

besaß diese stets feste Gildehäuser.

Die Berichte über die zehn bis zwölf Liegenschaften,

die der St. Knudsborg voran gingen,

sind leider abhanden gekommen.

St. Knudsborg

Die "Burg" der  Knudsgilde liegt auf einem Grundstück an einem Hang hinter dem Mühlenteich,

südöstlich des Stadtkernes an einer heiligen Quelle im Stadtviertel "Achter de Möhl".

1840

Der Ältermann Jess Kruse sichert das zukünftige Grundstück der Knudsborg durch einen Tauschhandel.

1841

Mit dem Bau eines Schiessstandes entsteht das erste Gebäude auf dem Gelände. Dieser wurde am 05. Juli 1841 offiziell eingeweiht.

1844

Das große Haus wurde durch den Zugang neuer Gildebrüder im Jahre 1844 erbaut und erhielt den Namen St. Knudsborg.


die ersten Jahre

Kurz nach dem Bau, schlug die politische Situation um,

sodass die Gilde und ihrem Haus unruhige Zeiten bevor standen.

Von 1848 bis 1851 kam es zur Schleswig-Holsteinischen Erhebung,

die von den Staaten des Deutschen Bundes unterstützt wurde,

und zu militärischen Auseinandersetzung führte.

In dieser Zeit wurde die Burg als Lazarett genutzt.

Um 1900 herum beherbergte die Knudsborg eine Gastwirtschaft,

einen kleinen Gildesaal und die Wirtswohnung.

Später kam ein kleiner Anbau und ein Schuppen aus Holz hinzu.

Letzterer diente als Haus für die Schiessanlage,

die zwischen zwei Wällen lag.


Die Erschwernisse des 1. Weltkrieges gingen an der Gilde nicht vorüber,

doch schon kurz nach Kriegsende, wurde die Burg wiederbelebt und ihr Saal vergrößert.

Im zweiten Weltkrieg wurde die Knudsborg abermals als Lazarett genutzt.

Nach 1945 fingen die Gildebrüder mit einem Neubeginn an

und belebten das Gildewesen wieder.

In den folgenden Jahren wuchs die Gilde wieder

und mit ihr die St. Knudsborg.

In den Jahren 50-er und 60-er Jahren entstanden

eine neue Veranda und eine Schiessbahn.

In den 70-er Jahren kam es dann zu dem Neubau von vier Kegelbahnen

und der Einrichtung der Kanzlerstube.